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| Dracula trifft Frankenstein | Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten | Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten | ||
| Einzelhörspiel (1979) |
Gruselserie (1981) |
Gruselserie (1999) |
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Informationen zum HörspielEin Mann Todesstüurzt von einem Balkon, zu dem es seit Jahren keinen Zugang mehr gibt, ... und Es fehlt der Kopf des Toten verschwindet.! Wer verunsichert das düstere Land, in dem anscheinend alle Angst haben? Ist Gibt es jene eine Macht, die Tote verschwinden läßt, als wären sie nie dagewesen? Angst überdeckt das Land! Was hat das Schloß Mordabrunn damit zu tun? Die beiden Reporter Eireen Fox und Tom Fawley sind einem unheimlichen Geschehen auf der Spur des unheimlichen Geschehens. Sie gehen in dDas Labor des Dr. Stein, der an einem gefährlichen Experimente, arbeitet - entwendetes Blut! und plötzlich glaubt Eireen, die Wahrheit zu kennen. Als Blut entwendet wird, dämmert es ihr - ahnt: DRACULA Dracula war hier ...!
| Erzähler | Karl Walter Diess |
| Tom Fawley | Horst Frank |
| Eireen Fawley | Brigitte Kollecker |
| Wirt | Benno Sterzenbach |
| Dr. Stein | Hans Paetsch |
| Dr. Finistra | Johanna Wegener |
| Humunculus | Ernst von Klipstein |
| Graf Dracula | Gottfried Kramer |
| Hemator | Volker Bogdan [Schrei aus "Märchen von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" E 285] |
| Dorfbewohner | Werner Cartano [Satzkonserven aus "Winnetou 1, 3. Folge" E 134] |
Buch: H. G. Francis
Produktion und Regie: Heikedine Körting
Musik und Effekte: Bert Brac Tonstudio EUROPA
Eine Studio EUROPA- BMG Ariola Miller Produktion
Künstlerische Gesamtleitung: Dr. Beurmann
Erste Information
Stefan Schmidt fertigte die Transkription des Hörspiels "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" an. Diese wurde von mir durch den Versionsvergleich zu der ursprünglichen Fassung ("Dracula trifft Frankenstein") und zur überarbeiteten Version (seit Mai 1999 im Rahmen der "Rückkehr der Klassiker" auf MC und CD erhältlich) ergänzt; erstmals entstand somit ein doppelter Versionsvergleich. Dabei galt es nicht nur, sich mit den verschiedenen hinzugefügten Musiken (oftmals im Hintergrund einer Szene) herumzuschlagen, sondern auch ganz genau in die Dialoge zu hören, denn sowohl 1981, als auch 1999 gingen die Bearbeiter mit einer erstaunlichen Akribie vor. Man griff nicht oft ein, wählte jedoch oftmals Passagen, die einer Bearbeitung gar nicht bedurften. Aber das dürfte der geneigten Leserschaft bereits hinlänglich bekannt sein ...
Die Faustregel zum Lesen der Hörspielabschrift:
Alle weggeschnittenen Partien sind in der Transkription durchgestrichen, während jene Ergänzungen, die in der vorherigen Fassung gefehlt haben und neu hinzukamen, unterstrichen worden sind.
Da der Versionsvergleich drei Fassungen eines Hörspiels vereint, müssen die Passagen, in denen etwas entfernt oder hinzugefügt wurde, auch zeitlich voneinander zu unterscheiden sein. Eingriffe, die man bereits 1981 vornahm, als das Hörspiel für die Gruselserie aufbereitet wurde, sind dunkelrot gefärbt, während die Bearbeitungen anläßlich der "Rückkehr der Klassiker" (1999) blutrot gehalten sind - diese Wunden sind halt noch frisch ...
Alle Klarheiten beseitigt? Na, dann ist es wohl höchste Zeit für zwei Beispiele:
Eireen: Was willst du in der Bibliothek? Warum gehen wir nicht ins Eßzimmer zurück, oder noch besser, warum gehen wir nicht gleich zum Auto!?
Tom: Vielleicht, vielleicht gibt es so etwas wie eine Schloßchronik, Eireen, wenn du recht hast und dies das Schloß des Grafen Dracula ist ...
(Tür wird knarrend geöffnet und schwingt kurz in den Angeln; eine Uhr tickt.)
Tom: ... wenn das so ist, dann muß es Aufzeichnungen über ihn geben.
1981 wurde die Wiederholung "wenn das so ist" herausgeschnitten. 1999 strich man nicht nur die zweite Doppelung innerhalb von Horst Franks Satz ("vielleicht"), sondern man beraubte auch, wohl um den 1981 vollzogenen Schnitt zu glätten, die Tür um einige Quietschlaute. (Wie fragte Tom Fawley doch so schön: "Geht das nicht ein bißchen zu weit ...?")
Dracula: Vergessen Sie es. Es war geschmacklos. Ich verschließe den Sarg.
(Sargdeckel wird mit einem Knall geschlossen.)
Warum auch immer: 1981 setzte man noch einen Knall drauf.
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Versionsvergleiche und Transkriptionen präsentiert von europa-vinyl.de und den Gruselseiten! Dieser Gastbeitrag von Stefan Schmidt erschien am 23.07.2000 erstmals in den Gruselseiten und ist seit dem 25.11.2000 auch auf europa-vinyl.de zu finden. Die Gruselseiten / europa-vinyl.de, 25. November 2000 |
© Die Gruselseiten / Stefan Schmidt (23. Juli 2000)