Schriftzug

 Fledermäuse 
"Wir werden Wochen brauchen, bis wir alles katalogisiert haben."
(Dr. Erich Jansing in "Die Begegnung mit der Mörder-Mumie")

 

Cover Cover
Das Schloß des Grauens (4)

Klappentext:
In stürmischer Nacht finden Benno und Ulla endlich Unterkunft in einem alten Schloß. Der gnomenhafte Hausdiener ist ihnen unheimlich. Ein ruheloser Geist verbreitet Angst und Schrecken! Wer ist für den grausigen Tod der Schloß-Gäste verantwortlich? Werden Benno und Ulla die nächsten Opfer sein?
   
  Besetzung (in der Reihenfolge ihres Auftretens):

UllaReinhilt Schneider 
BennoAndreas von der Meden 
WagnerErnst von Klipstein[Ernst von Klippstein]
GeorgPeter Kirchberger 
Frau BentienMarianne Kehlau 
PolizistJochen Sehrndt 

   
  Produktionsnotizen (der Erstausgabe):
Ein spannendes Hörspiel von H. G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik: Bert Brac
Eine Studio EUROPA-Produktion
Künstlerische Gesamtleitung: Dr. Beurmann
   
Zur Editionsgeschichte:
Das Gespenst vom Schloßhotel erschien 1976 als einzelnes Hörspiel. 1981 wurde es unter dem neuen Titel Das Schloß des Grauens in der Gruselserie erneut veröffentlicht.

• Bereits 1976 war Das Gespenst vom Schloßhotel Teil einer Sonderausgabe, die in Kooperation mit der Boulevardzeitung Bild am Sonntag drei verschiedene MC-Boxen (Märchen, Wilder Westen, Abenteuer) mit je vier Kassetten präsentierte. In der Abenteuer-Box waren neben Das Gespenst vom Schloßhotel auch Kung Fu (1): Der Tiger vom Apache Creek, Robby - Unser Freund der Roboter und Schauergeschichten enthalten. Für diese Sonderedition bekam Das Gespenst vom Schloßhotel eine neue Bestellnummer; das Hörspiel selbst ist nicht bearbeitet worden.

• Im Jahr nach der Erstveröffentlichung erhielt Das Gespenst vom Schloßhotel als LP und MC jeweils eine neue Bestellnummer mit sechs Ziffern und Prüfziffer; am Hörspiel selbst hat sich wiederum nichts geändert.

• Diese Folge ist bislang auf neun verschiedenen Tonträgern sowie digital im Streaming bzw. als Download veröffentlicht worden; das Hörspiel liegt in drei unterschiedlichen Fassungen vor.

• Den Gruselseiten ist seit 1998 der Fund einer Muster-LP bzw. Probepressung von Das Gespenst vom Schloßhotel gemeldet worden, deren Label das handschriftlich notierte Datum des 20.08.1976 trägt.

??.??.1976LPE 2123Fassung 1 
??.??.1976MC4323Fassung 1 
??.??.1976MC4309Fassung 1Bild am Sonntag-Sonderedition
??.??.1977LP115 591.1Fassung 1 
??.??.1977MC515 591.6Fassung 1 
??.04.1981LP115 677.2Fassung 2Ab 12 Jahre
??.04.1981MC515 677.7Fassung 2Ab 12 Jahre
31.05.1999CD74321 66916 2Fassung 3.1Ab 14 Jahre
31.05.1999MC74321 66916 4Fassung 3.2Ab 14 Jahre
31.03.2017digital Fassung 3.1 (?)Ab 14 Jahre

   
Zu den Fassungen:
• Ein vollständiger Versionsvergleich zwischen Fassung 1, Fassung 2 und Fassung 3 ist hier auf den Gruselseiten in der Bibliothek nachzulesen.

• Die Fassungen 3.1 und 3.2 weichen nur in der Hörspielmitte im Seitenwechsel der MC voneinander ab, der ja mitten in der Bibliotheksszene stattfindet und in Fassung 1 ohne Musik auskam, aber für Fassung 2 mit Musik gefüllt worden war; während der Seitenwechsel in der Fassung 3.2 nach wie vor eine Unterbrechung der Szene erzwingt, schwillt in der Fassung 3.1 die neue Musik des Seitenwechsels an und wieder ab, während der Dialog der Szene nahezu ohne Pause weiterläuft. Parallel dazu ereignet sich in Fassung 3.2 der Wechsel von der ersten zur zweiten Hälfte des Hörspiels mitten in CD-Track 4.

• Ob nach 1999 an dem Hörspiel erneut etwas verändert worden ist, ob es also z.B. im Streaming als Fassung 4 gilt, ist noch nicht systematisch überprüft worden; bislang wurden keine Bearbeitungen entdeckt.


Bibliothek / Versionsvergleich: Das Gespenst vom Schloßhotel (1976) || Das Schloß des Grauens (1981) || Das Schloß des Grauens (1999)

   
Zur ersten Neuausgabe:
Das Schloß des Grauens gehört zu den drei 1981 innerhalb der Gruselserie neu herausgegebenen, ehemaligen Einzelhörspielen, die in der ersten 1987er Neuausgabe allesamt nicht berücksichtigt worden sind.
   
Zur zweiten Neuausgabe (Die Rückkehr der Klassiker):
Das Schloß des Grauens wurde in der 1999/2000er Neuausgabe erstmals wiederveröffentlicht. Verschiedene Auflagen - etwa mit einer nach 1999 erneut bearbeiteten Fassung - sind nicht bekannt.

Das Schloß des Grauens erschien 1999 mit exakt denselben Buchstaben und entsprach somit nicht der neuen Rechtschreibung. Bei anderen Wiederveröffentlichungen alter Hörspiele war man bei EUROPA mit doppeltem s nach Kurzvokal nicht so zögerlich, vgl. Die drei ??? und das Gespensterschloss, Larry Brent: Die Angst erwacht im Todesschloss oder die TKKG-Titel Der letzte Schuss, Um Mitternacht am schwarzen Fluss, Terror aus dem "Pulverfass" und Der erpresste Erpresser - daß die TKKG-Folge Vermißte Kids und Killerpflanzen der Rechtschreibreform getrotzt hat, läßt jedoch bereits erahnen, daß man es bei EUROPA selbst innerhalb einer Serie mit dem Regelwerk nicht so genau nahm. Dies war auch bei der 1999/2000er Neuausgabe der Gruselserie so. Mag man sich anfangs noch entschlossen haben, hier der alten Rechtschreibung zu folgen, so herrscht in den Klappentexten ein grauenhaftes Durcheinander: während die Inhaltsbeschreibungen von Dracula, König der Vampire und Das Schloß des Grauens in alter Rechtschreibung daherkamen, hat man für Draculas Insel, Kerker des Grauens ("Biss in den Finger") und Der Pakt mit dem Teufel ("Schloss Moosham") auf einmal in der Bibliothek den Duden entdeckt. Ab Folge 12 verbreitete sich wieder das ß über die Klappentexte, doch in Folge 16 stieg die Rechtschreibreform erneut aus der Tiefe empor ...

   
Zum Cover:
• Die Illustration der 1976 veröffentlichten LP stammt von Olof Feindt (Künstlername "Van Vindt" als Signatur unter der Kerze). Die Vorderseite der LP wurde auf dem Cover der parallel veröffentlichten MC vollständig, also ziemlich klein, reproduziert. Die originale Illustration von Olof Feindt dürfte sich im EUROPA-Archiv befinden, denn auf seiner eigenen Homepage zeigt Feindt in einer Galerie einige Originalzeichnungen, aber von Das Gespenst vom Schloßhotel ist dort nichts zu sehen. Aber gut, dort sieht man noch nicht einmal das LP-Cover ...

• Die Illustration der 1981er LP zeigt an den Randbereichen kaum mehr als die quadratische MC-Variante. Das Motiv von Das Gespenst vom Schloßhotel wurde für die 1981er Neuauflage auf Ulla und Georg reduziert, also dergestalt bearbeitet, daß die eh nur als Beiwerk gedachte Ritterrüstung am rechten Rand komplett entfiel, und daß der Geist - aus welchen Gründen auch immer - leicht nach oben versetzt wurde, vielleicht sollte er deutlicher schweben? Zwar geschah dies so, daß die waagerechten Linien der Treppenstufen, die hinter Georgs Gestalt auf Beckenhöhe durchschimmern, nun exakt um zwei Stufen nach oben verrückt worden sind. Allerdings hängt nun die helle Linie des Treppengeländers, die Georgs rechten Ellenbogen durchkreuzt, in der Luft.

• Beim Vergleich der Kolorierung lassen sich geringfügige Unterschiede beobachten: Ullas Zähne sind auf dem LP-Cover weiß, während sie auf dem MC-Cover die ungesund gelbe Gesichtsfarbe der schreckhaften Dame angenommen haben. Ihr Kleid erscheint auf der MC eher dunkelrot und hebt sich zumindest deutlicher als auf der LP vom übrigen Pink ab.

• Bei der für den Titel Das Gespenst vom Schloßhotel verwendeten Schriftart handelt es sich um Fanfare Condensed, eine 1927 von Louis Oppenheim für H. Berthold entworfene Schrift.

• Die LP und die MC von 1976 lassen jegliche Inhaltsbeschreibung vermissen: einen Klappentext erhielt das Hörspiel erst 1981. Der Klappentext der MC weicht an einer Stelle in der Interpunktion vom Klappentext der LP ab (Punkt statt Ausrufezeichen nach "Schrecken").

• Auf der Rückseite der LP wird mit kleinen Abbildungen für acht weitere EUROPA-Hörspiele geworben: Die Schatzinsel, Robinson Crusoe, Hui Buh, das Schloßgespenst, Raumschiff UX3 antwortet nicht, Robin Hood, Die Prärie, Karl May: Die Sklavenkarawane und Commander Perkins (1): Das Tor zu einer anderen Welt. Werbung für das im gleichen Jahr wiederveröffentlichte Hörspiel Dracula - Die Geschichte des berühmten Vampirs hätte nahegelegen, fehlt aber erstaunlicherweise; vielleicht war es zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht erschienen?

• In der Bild am Sonntag-Sonderedition erschien die Kassette ohne Einleger und Cover, alle Angaben zum Hörspiel wurden auf das MC-Label gedruckt.

• Die 1999 veröffentlichten Tonträger basieren allesamt auf der Illustration der LP von 1981.

• Für die digitale Version im Streaming bzw. als Download wurde das CD-Cover von 1999 gewählt.

 olof-feindt.de / Illustrationen

   
Gemälde Vorlagen:
• Bei Das Gespenst vom Schloßhotel griff Olof Feindt auf eine eigene Illustration zurück, die er zwei Jahre zuvor für ein Heft der von ihm anfangs im Alleingang bebilderten Groschenroman-Reihe Monstrula - Jack Callum im Kampf gegen Geister und Dämonen des Martin Kelter-Verlags gezeichnet hatte. Die auf Monstrula-Heft 3 (Das Schloß der tausend Augen) schreiende Frau wurde leicht variiert abgemalt - ob Feindt sie anno 1974 bereits einer Vorlage entlehnt hatte, ist unbekannt.


Bilderzimmer / Monstrula: Das Schloß der tausend Augen (1974)

   
Zur Sprecherliste:
• Ernst von Klipsteins Nachname wird in der gedruckten Sprecherliste - wie so oft - falsch geschrieben. Dieser Tip(p)fehler zieht sich durch alle Ausgaben.
   
Schauplatz Schauplatz:
• Wo sich das Schloßhotel befindet, erfahren wir nicht. Daß Wagner am Ende des Hörspiels "über den Berg geklettert" ist, weist nicht zwangsläufig in den süddeutschen oder alpinen Raum, aber Norddeutschland dürfte schon mal ausscheiden. Weitere Details sind dem Hörspiel nicht zu entnehmen, sieht man einmal davon ab, daß das alte Gemäuer spätestens im Jahre 1376 bereits existiert haben muß, damit zumindest die Kellergewölbe seitdem die Jahrhunderte überdauert haben. Bedenkt man, wie sehr Franciskowsky die Sagen rund um das Schloß Moosham aufgesogen und in Der Pakt mit dem Teufel verarbeitet hat, so ist keineswegs auszuschließen, daß er in irgendeinem Urlaub bei einer Schloßführung vom Schauermärchen um einen Gefolgsmann des Schloßherrn erfuhr, der sich in dessen Tochter verliebt hatte, im Kampf um sie geblendet und getötet wurde und seitdem regelmäßig wiederkehrend umhergeistert, um seine irgendwo eingemauerte Geliebte zu finden ... Sollte es für diese "eigenartige Geschichte" eine Vorlage geben, müßte diese doch irgendwie aufzuspüren sein ...?
   
Zur Musik:
• Die schrammelige Brummi-Rockmusik weckt zu Beginn von Das Gespenst vom Schloßhotel möglicherweise falsche Erwartungen, denn von dem Moment an, wo Benno und Ulla sich im Schloßhotel befinden, bekommen sie und die Hörer*innen es vornehmlich mit klassisch, aber spärlich instrumentierten Melodiebögen zu tun, die aus mehreren anderen Hörspielen bekannt sind und ebenso eine unheimlich-schaurige Atmospähre heraufbeschwören wie die ab und an eingestreute futuristisch-elektronische Musik, die ursprünglich für Perry Rhodan: Invasion der Puppen aufgenommen worden war. In der 1981er Neuauflage war man offenkundig bemüht, die ursprünglich spartanisch-zurückhaltende Atmosphäre im Schloßhotel aufzupeppen. Die antiquierten Melodien mußten weichen, sie wurden zumeist durch beispielsweise aus den frühen Die drei ???-Hörspielen her bekannte Spannungsmusik ausgetauscht. Darüber hinaus reicherte man mehrere bedrohliche Momente, deren Dramatik in der Urfassung ausschließlich durch Dialog und Geräusche vermittelt worden war, mit demselben unheilschwangeren Orchester-Klangteppich an. Und während die Unterhaltung in der Bibliothek 1976 musiklos geendet und zu Beginn der zweiten Seite ebenso nüchtern begonnen hatte, so wurde der Seitenwechsel 1981 mit schmalzigen Streichern zugekleistert. Von Carsten Bohn war 1981 nichts zu hören - dennoch wurde in der 1999er Neuausgabe erneut allerlei neue Musik über dem Hörspiel ausgekippt.
   
Sonstiges:
• Nichts, absolut nichts hat H. G. Francis daran gehindert, in diesem Hörspiel gleich dreimal dieselbe Formulierung unterzubringen. Benno meint zu Beginn: "Aber hier ist nichts, absolut nichts, was nicht in Ordnung wäre!", Ulla kommentiert die plötzliche Stille hinter der Bibliothekstür: "Nichts. Absolut nichts." und als Benno die Tür aufreißt, erkennt er staunend: "Hier ist niemand, absolut niemand." Auch Graf Dracula, Tom Fawley und Vera Aston fällt zuweilen nichts, absolut nichts anderes ein ...

• Zwei isolierte Instrumentalspuren der Das Gespenst vom Schloßhotel einleitenden Titelmelodie Brummi-Rockmusik befinden sich auf Geräusche in Stereo 4, der letzten EUROPA-Geräuscheplatte (1975) als "E-Baß" und "E-Gitarren" zwischen allerlei Aufnahmen anderer Musikinstrumente.

• Wer einen Auftritt wie Frau Bentien hinlegen möchte, greife zur ersten EUROPA-Geräuscheplatte Geräusche in Stereo 1 (1973), wo "Starkes Bremsen eines PKW" genau denselben Asphalt wegradiert. Dieses Geräusch ist außerdem in identischer Form, aber etwas langsamer auf der 1973 von POLY veröffentlichten Doppel-LP Die HiFi Stereo-Kulisse. 98 Geräusche für den Film- und Tonbandfreund als "Ankommendes Auto mit Vollbremsung" zu hören - unmittelbar nach "Ankommendes Auto, Motor abstellen, Tür schließen": hierbei handelt es sich um die Ankunft von Ulla und Benno, der es bekanntlich fertigbrachte, nach dem Anhalten das Gaspedal noch mal durchzutreten und anschließend in Rekordtempo auszusteigen ...

   
Serienproduktion im Hörspiel-Labor:
• Vieles wurde im Tonstudio EUROPA zeitgleich zu Das Gespenst vom Schloßhotel produziert. Interessante Parallelen zeigen sich in diesen Hörspielen:
Black Beauty (1): Kindheit auf Gut Birtwick Park
Black Beauty (2): In der bunten Welt des Zirkus
Schlüsseleddy und Gorillababy
Commander Perkins (1): Das Tor zu einer anderen Welt
Commander Perkins (2): Im Strom der Unendlichkeit

• Alle in Das Gespenst vom Schloßhotel auftretenden Sprecher*innen waren bereits öfters im Tonstudio EUROPA und sind deshalb in weiteren Hörspielproduktionen zu hören, ohne daß sich ein Zusammenhang zweifelsfrei erschließt. Am ehesten wären jedoch die ersten beiden Folgen der Black Beauty-Serie zu nennen, weil in ihnen im gleichen Jahr fast die gesamte Das Gespenst vom Schloßhotel-Besetzung zu hören ist - mit Ausnahme von Peter Kirchberger: er und Andreas von der Meden übernahmen 1976 die beiden Hauptrollen in Schlüsseleddy und Gorillababy, in dem Reinhilt Schneider in einer kleineren Nebenrolle zu hören ist. Als parallele Produktion sind außerdem die beiden ersten Folgen der Commander Perkins-Serie von 1976 zu nennen, da in ihnen ebenfalls die für Perry Rhodan: Invasion der Puppen aufgenommene Musik recycelt wurde.

   
Schloßchronik Zur Chronologie:
Das Gespenst vom Schloßhotel gehört zu H. G. Francis' Frühwerk bei EUROPA. Alles begann mit der von Franciskowsky an der entsprechenden Fernsehserie orientierten, aber selbst verfaßten Kung Fu-Serie, deren drei Folgen 1976 erschienen; in demselben Jahr starteten neben zwei Adaptionen von Enid Blytons Rätsel-Serie und einzelnen Romanen (Die Schweizer Robinson Familie, Dschungelbuch, In 80 Tagen um die Welt) auch Francis' eigene Serien Commander Perkins und Detektiv Clipper mit jeweils zwei Folgen sowie drei selbst geschriebene Einzelhörspiele: gemeinsam mit Mein Freund der Shawano. Wie Kleiner Biber Krieger wurde und Robby - Unser Freund der Roboter war auch Das Gespenst vom Schloßhotel dabei.

• Bis zu Kung Fu hatte Franciskowsky in seiner schriftstellerischen (Neben-)Tätigkeit seit den 1960er Jahren ausschließlich Romanhefte im Science-Fiction-Genre geschrieben, 1974 und 1975 aber erstmals auch im Vampir-Horror-Roman des Pabel-Verlags unter dem Pseudonym "Frank Sky" sechs Gruselromane veröffentlicht. Ob er den Vampir-Horror-Roman an den Nagel hängte, weil EUROPA ihm auf einmal viele Skripte abverlangte, ist keinesfalls gewiß, wäre aber durchaus möglich. Ebenso denkbar wäre es, daß der Plot für Das Gespenst vom Schloßhotel bereits als Vampir-Horror-Roman-Anwärter in seiner Schublade gelegen hatte, dann aber zur jugendfreien Spukgeschichte abgespeckt wurde?

Das Gespenst vom Schloßhotel scheint bei der Hörerschaft so gut angekommen zu sein, daß EUROPA bei H. G. Francis ein weiteres Gruselhörspiel bestellte: Nessie - Das Ungeheuer von Loch Ness ...

   
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© Die Gruselseiten (30. April 2024)