Schriftzug

Schauergeschichten - frei nach Edgar Allan Poe
Schauergeschichten - frei nach Edgar Allan Poe

Marcus Ebeling (stoertis_home[at]t-online.de) schrieb am 07.07.99:
Auch dieses Album wird uns von EUROPA freundlicherweise in zwei Editionen präsentiert: die eine ist die LP-Fassung aus dem Jahre 1969 in der uneingeschränkten Regie Konrad Halvers, die andere die Cassetten-Ausgabe, in der Heikedine Körting mit Schere und Geräuscharchiv ca. 5 Jahre später eine wirklich fast neue Einspielung schuf.
Besticht die LP durch die leisen Töne und bedrückende Staubigkeit des Inneren des Hauses Usher, so kontert Frau Körting mit einem gespenstischen Geräusch-Universum, daß jedoch manchmal genau dem entgegenläuft, was Halver eindeutig beabsichtigte.
Schlägt bei Halver leise die Standuhr und Usher schreit "Oh, diese Töne!", so wirkt er in diesem Augenblick wie ein Wahnsinniger. Bei Frau Körting gongt dröhnend die Uhr in den Dialog, daß man als Hörer denkt: "Gott, ist die laut!" und sich bestätigt fühlt, als dies auch Roderick Usher auffällt.
Alerdings hat die Neuabmischung auch ihre Vorzüge: die Geräusche sind an vielen Stellen sehr liebevoll ausgesucht und unterstützen die Handlung enorm, so zum Beispiel das tosende Gewitter am Ende der Erzählung oder aber der Hall, der auf den Stimmen liegt, als Usher und Poe die Gruft aufsuchen.
Die Produktion leidet jedoch an einem grundsätzlichen Manko: Hans Clarin, als Hui Buh unersetzlich, gibt sich alle Mühe, seiner Stimme einen unheilschwangeren Unterton zu verleihen, jedoch gelingt ihm dies nur in einigen Momenten. In der übrigen Zeit kann man sich oft des Eindrucks nicht erwehren, der Erzähler (also Poe) nehme die ganzen Situation nicht recht ernst.
Peter Folken ist unübertrefflich als wahnsinniger Sir Roderick und macht die erste Erzählung zu einem Meilenstein der frühen EUROPA-Hörspiele. Zunächst hatte Claus Wilcke den Part eingesprochen, diese Aufnahme gelangte jedoch nie in eine Abmischung.
Die zweite Erzählung (Froschhüpfers Rache) wirkt ein wenig wie ein Lückenbüßer, auch gibt die Handlung nicht soviel her, daß sich der Spannungsbogen über 22 Minuten halten läßt. Zu dumm, daß Frau Körting diese Erzählung durch Musik und zusätzliche Geräusche unter Kürzung der Dialoge aufschwemmt.
Alles in allem aber in der einen wie in der anderen Version nur zu empfehlen.

Holger Bergmann (Huibuh23[at]gmx.de) schrieb am 04.07.00:
Wie soll man nach so einem Kommentar noch etwas sagen? Die erste Seite ist wirklich toll und die Beschreibungen der Landschaften sind herrlich unheimlich geworden, nur kann Clarin zwar toll betonen, aber seine Stimme ist nun einmal Hui Buh, was der Wirkung seiner Worte etwas entgegenwirkt. Folken ist aber definitiv der personifizierte Wahnsinn! Wilcke hätte das nie so hinbekommen!

Olaf (coogan[at]web.de) schrieb am 19.01.01:
Definitiv eine der besten Phantastik-Produktionen Europas, dessen Qualität so nie wieder erreicht wurde. Leider ist die Tape-Version extrem cut. Lag es vielleicht auch am Jugendschutz? 1969 wurde der König mit seinen Ministern auf Vinyl noch verbrannt, hingegen später auf Tape nur aufgehangen. Trotzdem - ein einsames Highlight in der unfassenden Europa Phantastik-Chronik.

Jochen Kliebisch (JKliebisch[at]aol.com) schrieb am 19.02.01:
Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß ich diese Schallplatte nie im Dunkeln hören konnte, da ich mich anschließend nicht mal mehr allein in den Hausflur traute! Die Drohung des Königs in "Froschhüpfers Rache", daß sein "häßlicher Kopf rollen muß", ließ mir regelmäßig alle Haare zu Berge stehen! Schade, daß ich die Platte heut nicht mehr habe!

Sven-Oliver Elbracht (sven-oliver.elbracht[at]uni-bielefeld.de) schrieb am 22.08.01:
Es ist ja generell sehr problematisch, solche anspruchsvollen Klassiker auf Hörspielformat zu kürzen, was sich mit Blick auf meine Bewertungen und Kommentare zu den diversen Hörspiel-Adaptionen von Literaturvorlagen wie Stokers "DRACULA" eindeutig belegen lässt. Solche Vertonungen bzw. Hörspielproduktionen zu konzipieren, ist meines Erachtens ebenso kompliziert wie (grenzenlos) unsinnig, aber die Geldgier gewisser Leute macht nicht einmal vor der Verstümmelung derartiger Klassiker halt! Wer Poe als Dichter und Literaten so sehr liebt und verehrt, wie ich es tue, kann allein schon bei dem Gedanken daran, nämlich dass er ein auf Hörspielniveau reduziertes Poe-Werk vorgesetzt bekommt, in Alpträumen und Depressionen versinken. Ich jedenfalls sage nur eins in diesem Zusammenhang: weg damit!! Es liegt mir fern, irgendjemandem in beleidigender Weise zu nahe zu treten, doch die Skrupellosigkeit, ein literarisches Meisterwerk wie E.A. Poes Kurzgeschichten als (Kinder-)Hörspiel zu verbraten, lässt selbst den hartgesottensten Grusel&Horror-Fan, der John Sinclairs "Dracula II", seine diversen TV-Auftritte (v.a. "Engelsgrab"!) und Hörspiel-Trash wie "Horror-Kreuzfahrt" oder "Insel der Seelenlosen" überlebte, in den Grundfesten seiner Psyche erschauern. Das vorliegende Hörspiel wäre meines Erachtens nach eine ideale (Psycho-)Therapie für angehende Selbstmörder, denn wenn der Gedanke an ein derartiges Hörspiel nicht in den Suizid treibt, dann tut es das Hörspiel selbst ganz sicher.

Holger (Huibuh23[at]gmx.de) schrieb am 30.08.01:
Sven-Oliver, ich will hier keine Diskussion starten, aber ein paar Fragen möchte ich doch loswerden. 1. Was willst Du mit Deinen kurz-knackigen "Alles Scheiße"-Aussagen erreichen oder vermitteln? 2. Wieso hörst Du Dir das alles an, wenn Du es eh nicht magst? 3. Oh mein Gott, ja! Der heilige Poe, alle müssen in Ehrfurcht erstarren, und wer so etwas vertont, der gehört ins Höllenfeuer ... Naja, ich weiß nicht. Schließ nicht von Dir auf andere, die ein ganz gesundes Verhältnis zur Literatur haben und nicht gleich Amok laufen, wenn 1969 ein Hörspiel aufgenommen wurde, das dem Autor nicht gerecht wird. War noch was? Ach ja, toll, daß Du Sinclair überlebt hast! Wieso hörst Du Dir sowas überhaupt an, wenn es Deine Ohren beleidigt? Probiere es dann besser bloß nie mit den ???, 5 Freunden oder Macabros. Das ist nämlich einfach "nur" gut gemachte Unterhaltung, die als eigenen Anspruch nur die Unterhaltung für Kinder und Jugendliche sieht. Gruß, Holger

Ripper (---) schrieb am 21.09.01:
Unmöglich!

Sven-Oliver Elbracht (---) schrieb am 24.09.01:
ZU HOLGER: Ich will hier keine Diskussion starten, aber so ganz ist mir nicht klar, worum es Dir bei meinem Kommentar eigentlich geht! Dass meine persönliche Kritik hinsichtlich der ausgesprochen mässigen, sprich mangelhaften Qualität dieses "Hörspiels" nicht unbedingt Deine Zustimmung findet, ist mir noch halbwegs verständlich; nur der Bezug zur Verallgemeinerung, nämlich was ich angeblich damit erreichen will, wirkt doch ziemlich konstruiert. Besonders fragwürdig finde ich Thesen, nach denen ich "auf andere schliessen" würde, die angeblich im Gegensatz zu mir "ein gesundes Verhältnis zur Literatur" hätten. Wer ist denn damit gemeint?
Wenn ich mich recht entsinne,schrieb gerade ich vor längerer Zeit (v.a. beim "Werwolf"!), dass meine Kritik wie die eines jeden anderen auch, doch sehr subjektivistisch ist und ganz gewiss KEINE Rückschlüsse auf das Geschmacksempfinden anderer Leute beinhaltet. Doch will ich hier AUSNAHMSWEISE (denn wir befinden uns hier auf einer Kommentarseite und in keinem Hörspielforum!) einmal zu Deiner Kritik, lieber Holger, Stellung nehmen. Was mich betrifft, so ist es grundsätzlich richtig, wenn Du schreibst, ich würde die Vertonung von literarischen Klassikern wie Poes Kurzgeschichte "Der Untergang des Hauses Usher" oder Stokers "Dracula"-Original für ein Sakrileg halten. Bestätigt wird meine Kritik diesbezüglich allein schon durch die Tatsache, dass bei den Hörspiel-Adaptionen derartiger Klassiker von der Rahmenhandlung wie von dem zugrunde liegenden Plot der Literatur-Originale praktisch nichts übrig bleibt, denn sie werden durch die unsinnige Verkürzung und Umstrukturierung regelrecht zerfetzt(!). Das ist in etwa mit Kinofilmen wie "God's Army" oder "Die Klapperschlange" zu vergleichen, deren guter Eindruck durch das geringe Qualitätsniveau eines oder mehrerer Sequels nahezu völlig zerstört wird. Bei Büchern ist das meist in noch schlimmerem Maße der Fall! Tue mir also einmal den Gefallen und vergleiche die Hörspielversionen mit den Inhalten der Literaturvorlagen, dann wirst Du es wahrscheinlich genauso beurteilen wie ich. Gerade Europa und H.G. Francis sind berühmt-berüchtigt dafür, Vertonungen von Literaturvorlagen herauszubringen, die mit dem Inhalt des Buches wenig bis gar nichts mehr zu tun haben (siehe beispielsweise Konsaliks "Fronttheater"!). Einen genialen Klassiker wie Stokers "Dracula" oder Poes diverse Kurzgeschichten als Kinderhörspiel zu verbraten, ist in etwa damit zu vergleichen, wenn jemand auf den Gedanken käme, da Vincis Mona Lisa aus dem Louvre in Paris zu stehlen und sie als Werbeprotagonistin für Toilettenpapier oder Filterzigaretten zu missbrauchen. Wahrscheinlich gäbe es gerade hier genug Leute, die das nicht weiter stören würde.
Was "John Sinclair" betrifft, so schlägt diese grenzenlos niveaulose Serie alles an Trash, was der heutige Hörspielmarkt zu bieten hat! Wenn Du, lieber Holger, einmal näher auf Tuchfühlung mit diesen Ergüssen gehen möchtest, empfehle ich Dir den Kauf von Sinclairs Hörspielen wie "Disco Dracula" oder "Die Töchter der Hölle", wo schon ein gewisses psychisches Durchhaltevermögen Grundvoraussetzung für das "erfolgreiche" Hören dieser Kassetten ist. Schlechter ist diese "Umsetzung" von Romanvorlagen nur bei den Fernsehauftritten wie "Engelsgrab" oder "Die Rattenkönigin" gelungen (RTL hat sich noch Monate nach Beendigung dieser Ausstrahlungen dafür Kritik und Spott anhören müssen). Von neutralen Zeitschriften wie "TV Spielfilm" bis hin zum "Perry Rhodan"-Autorenteam (O-Ton H.G. Franciskowsky: "John Sinclair im TV? Was ich davon halte? Grauenhaft! Fernsehfilme werden bei uns mit allzu heisser Nadel gestrickt, dabei kommen dann Resultate zustande, die alles andere als berauschend sind!") wurde ausgiebig darüber gelästert; und das absolut zurecht. Zu "Macabros" und den anderen von Dir angesprochenen Serien habe ich mich nie auch nur mit einer Silbe abfälllig oder gar schlecht geäussert, und mit guter Kinderunterhaltung in Form von Hörspiel-CDs habe ich erst recht kein Problem! "Macabros" ist sowieso neben dem legendären "Commander Perkins" meine absolute (!) Lieblingsserie! Gruss, Sven-Oliver.

Marc (sweetfox1de[at]yahoo.de) schrieb am 16.11.01:
Herrlich. Ich finde es wirklich schauerlich. Beide Seiten finde ich wirklich gruselig und toll gemacht (sämtliche Freiheiten bei der Umsetzung lasse ich außen vor). Besitze "nur" die MC. Aber selbst die ist ok.

Andreas Urban (andreasurban[at]tiscalinet.de) schrieb am 05.01.02:
es gibt von europa kaum eine produktion die in der qualität so gut ist das liegt zum einen an peter folken/USHER als auch an der musik und den hintergrund geräuschen sicher ist es unmöglich in knapp 30 minuten POE zu vertonen aber als eigenständiges hörspiel ein diamant an dichte und atmospäre

Abarcis (abarcis[at]web.de) schrieb am 18.05.02:
Ich bin nicht der Meinung, dass man eine sehr gute Romanvorlage nicht als Hörspiel oder TV-Film umsetzen darf. Und die Frage ist für mich nie, wie nahe das Werk dann am Buch ist, sondern was beim Ansehen oder Anhören der Interpretation rüberkommt. Denn das, was jeder Leser von Poe sonst für sich allein macht, MUSS ein Regiesseur in seiner Umsetzung auch tun, um eine glaubhafte Produktion zustande zu bekommen: Er muss herausfinden, was für ihn an dem Original das Interessante ist, und wie es sich mit dem angestrebten Medium am besten darstellen läßt - fertig. Niemand sollte behaupten: Dieses Hörspiel ist schlechter als das Buch! Das ist doch Nonsens. Wenn jemand ein Bild zu der Usher-Thema malt, kann man auch schlecht sagen: Ja, das Bild ist aber schlechter als die Kurzgeschichte ...

Katrin Piplies (nc-piplieka[at]netcologne.de) schrieb am 21.03.03:
Liebe Besucher dieser Seite, seit 16 Jahren suche ich vergeblich auf Flohmärkten und anderswo nach der EUROPA Schallplatte Das Haus Uscher mit Hans Clarin, den ich selbstredend auch als Pumuckl geliebt habe. Jetzt bin ich auf dieser Seite und lese Zitate aus der Platte, noch heute benutze ich genau diese Zitate in der Unterhaltung mit meinen Schwestern. Sprich, es wäre mir das größte Vergnügen dieses Hörspiel nochmal zu besitzen. Wer kann mir eine Kopie als CD oder MC anbieten? Mein Kommentar: Draußen kalt, an der Heizung gekauert, Lego spielen und Platten hören, gerne mehrmals hintereinander.

uli (u.vogt[at]cityweeb.de) schrieb am 06.04.03:
Clarin ist ein wandlungsfähiger Schauspieler wie wenige in Deutschland. Er kann 'Hui Buh' und hat 'Pumuckl' seinen Stempel aufgesetzt. Unvergessen auch als scheiternder 'Schmuh' in "Max, der Taschendieb" mit H. Rühmann. In zahllosen Theater- und Fernsehrollen und -serien über Jahrzehnte generationsverbindend präsent, ähnlich wie Juhnke, (auch als Synchronsprecher) doch ohne Eskapaden. Immer authentisch und ein wenig schräg. Das macht ihn unverkennbar. "Der Untergang des Hauses Usher" habe ich als Kind gedudelt, bis die Nadel durchs Vinyl kam. Seit Jahren suche ich diese Platte auf deutschen Flohmärkten.

Markus Buttler (buttlermarkus[at]freenet.de) schrieb am 20.04.03:
Ich habe heute diese LP durch ebay erhalten. ENDLICH!!! Es hat 4 Jahre gedauert, bis ich diese LP so günstig wie möglich (28 €) bekommen konnte. Das Hörspiel ist sehr gut gemacht. Die Sprecher geben hier ihr bestes. Kein Wunder, wenn man bedenkt, daß in diesem Hörspiel bekannte Schauspieler und Synchronsprecher mitwirken, die schon in den Edgar-Wallace-Filmen dabei waren, wie Hans Clarin, Rudolf Fenner, Hellmut Lange (auch in den 70ern Jahren bekannt als Moderator bei Kennen Sie Kino?), und so ziemlich der beste Erzähler bei Europa, Hans Paetsch, der letztes Jahr im hohen Alter verstarb. Peter Folkens Rolle als Lord Usher ist durchaus überzeugend und gut gemacht. Ich kann mir schwer vorstellen, daß Claus Wilcke diese Rolle besser gemacht hätte. Die Geschichten, die hier auf dieser LP sind, sind spannend und düster, wie sie nur Edgar Allen Poe schreiben kann. Beide Geschichten haben mir gut gefallen, besonders Froschhüpfers Rache, wo sich ein Narr an seinem König und an den beiden Ministern des Königs rächt, weil sie ihn verspotteten und seelisch quälten. Hans Clarins Rolle als Narr erinnert an seine Psychopatenrolle als Tuch-Mörder in dem Edgar-Wallace-Film "Das indische Tuch". Hans Clarin hat auch hier eine gute Besetzung. Natürlich machen auch Horst Stark und Michael Hinz ihre Sache gut. Rudolf Fenner, bekannt als Wirt im Edgar-Wallace-Film "Das Gasthaus an der Themse" wirkt hier wieder einmal als Bösewicht (König) überzeugend, nicht zu vergessen Ingrid Andree, bekannte Theaterdarstellerin, als Tripetta. Wer dieses Hörspiel noch nicht hat, unbedingt besorgen. Bei ebay findet man es immer. Ich bin jetzt glücklicher Besitzer dieses Hörspiels.

Leif Boysen (leif.boysen[at]xp-win.com) schrieb am 26.06.04:
Obwohl Edgar Allan Poe die berühmten Klassiker des Genres schrieb, blieben seine Werke vom Hörspiel- und Hörbuchmarkt lange Zeit unbeachtet. Lediglich die "Schauergeschichten" von Europa bedienten die Nachfrage. Bis endlich Ascolto mehrere Hörbücher produzierte, die so erfolgreich waren, dass weitere folgten (einer der Sprecher war Roberto Gaspard). In den letzten Jahren hat Poe endlich auf dem deutschen Hörspielmarkt den großen Durchbruch erlebt - das hätte dem genialen Schriftsteller viel eher gebührt! Neben zahlreichen neu produzierten Hörbüchern aus den Häusern Schumm Sprechende Bücher, Der Hörverlag u.v.a. gibt es nunmehr 8 Poe-HörSPIELE von Lübbe Audio - mit Ulrich Pleitgen in der Hauptrolle und der Titelmusik von Heinz Rudolf Kunze, die jeweils zum Ende jeder Folge gespielt wird. Okay, wir haben Juni 2004, und bisher sind nur die ersten vier Folgen erschienen - die nächsten vier aber sind bereits angekündigt. Auch nicht zu vergessen ist das Poe-Hörspiel "Der Magnetiseur", das Maritim auf zwei CDs/MCs veröffentlichte. Obwohl hier viele Kritiker Ablehnung zeigen, ist es immerhin eine hörbare Aufnahme geworden. Die absoluten Highlights stellen jedoch die Lübbe-Produktionen und Europas "Schauergeschichten" dar. Die "Schauergeschichten" faszinieren schon deshalb, weil sie weitab der heutigen Konzepte produziert wurden. Damals gab es noch keine Serien und keine eigens geschriebene Musik, und genau diese Unbefangenheit ist den "Schauergeschichten" von Europa anzumerken und macht deren unverwechselbaren Charme aus. Für mich ist dieses Hörspiel, das sowohl "Untergang des Hauses Usher" wie auch "Froschhüpfers Rache" beinhaltet, die edelste Produktion dieser Art, die es je gab.

Karsten (musashi72[at]web.de) schrieb am 15.09.04:
Nun kam ich endlich auch in den Genuss, dieses absolut einzigartigen Hoerspiels auf LP lauschen zu duerfen. Ich bin begeistert. Viel bleibt nun wirklich nicht mehr zu sagen, somit schweige ich stille und ueberlasse das Wort meinen Vorgaengern.

Kevin Dabé (---) schrieb am 31.05.05:
Also, ich finde es super!!!!!

 

Du möchtest zu den Kommentaren einer anderen Folge wechseln?
123456789101112131415161718
NessieDracula - Die Geschichte ... Dracula - Jagd der Vampire Schauergeschichten

 

Du möchtest einen eigenen Kommentar abgeben?

Dein Name:

Deine e-Mail-Adresse:

Kommentierte Folge:

Dein Kommentar:

Fertig? Na, dann los:

 


 

Kommentar-Menü Zurück zum Kommentar-Menü.

Top & Flop Five Zurück zu den Grusel-Charts.

 

© Die Gruselseiten (27. Mai 2001)